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Die luftfahrtgeschichtliche Sammlung der Bundeswehr

Das Museum auf dem Flugplatz Berlin-Gatow beherbergt den größten Teil der luftfahrtgeschichtlichen Sammlung der Bundeswehr.

Sie umfasst unterschiedlichste historische Sachzeugnisse der Militärluftfahrt in Deutschland, vom Deutschen Kaiserreich bis zur heutigen Armee im Einsatz. Sammlungsgegenstand sind vor allem die deutschen Luftstreitkräfte, aber auch das alliierte Leben in Deutschland.

Die Museumsbestände sind aus einer Privatsammlung hervorgegangen, die 1987 in Appen bei Hamburg als Luftwaffenmuseum an die Bundeswehr übergeben wurde. Nach 1990 wurde die Sammlung durch Bestände der aufgelösten NVA erweitert, so dass das Museum bald über eine der weltweit größten, blockübergreifenden Sammlungen von Luftkriegsmitteln aus der Zeit des Kalten Krieges verfügte.

1994 erfolgte der Umzug des Museums nach Berlin. Seitdem ist die Sammlung durch regelmäßige Übergaben aus der Truppe, Schenkungen und gelegentliche Einkäufe erweitert worden. Zur Gatower Sammlung gehören heute über 600.000 Exponate, darunter 214 Luftfahrzeuge, 66 Flugabwehrraketensysteme, Radargeräte und andere Großgeräte, Schriftgut, Kunst, Uniformen, persönliche Nachlässe, Ausbildungsmaterialien und vieles mehr.

Die Zusammenlegung des Luftwaffenmuseums mit dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr ermöglicht im Bereich der Sammlung eine Optimierung der gemeinsamen Depotstruktur und einen Ausbau der Forschung mit und an den Exponaten. Lagerbedingungen werden im Sinne einer exponatgerechten Lagerung weiter verbessert. Durch die Vermeidung von Depotdopplungen in Berlin und Dresden werden unnötige Kosten verhindert.

Als Gesamtmuseum hat das Militärhistorische Museum der Bundeswehr eine Sammlung von über 1,6 Millionen Objekten.

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